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Nachdenkliches

Gedankenverloren...

...so gehts mir derzeit irgendwie. Ich ertappe mich immer wieder, wie ich vollkommen in Gedanken da sitze und meine gesamte Umwelt außen vor lasse. Solche Phasen hatte ich immer wieder - mal länger mal kürzer - aber meist gingen mit ihnen auch gewisse Aufräumarbeiten einher. Man schließt mit diesem oder jenem ab... sucht für andere Dinge eine Lösung... stellt sich mental auf kommendes nicht allzuleichtes ein.

...und man zieht sich zunehmend zurück....

Ja das kann ich gut. Klar ich quatsche dann schon mit anderen... erscheine teilweise sogar recht guter Dinge, aber richtig in meine Seele blicken kann dann so gut wie niemand mehr.

Alte - abgeschlossen geglaubte - Dinge von vor 3 Jahren holen mich derzeit ein. Auch muss ich langsam aber sicher immer mehr an letztes Jahr August denken, nun wo sich dieses schreckliche Ereignis jährt. Es wühlt wieder mehr in mir und ich bin froh, wenn mich Liam ablenken kann. Ja vieles hat sich zum besseren geändert und ich bin so froh drüber, was die eigentliche Sache aber nicht beschönigen oder gar erleichtern kann.

Irgendwie weiß ich nicht ob ich froh sein soll, dass ich an diesem Tag noch nicht arbeiten muss, sondern erst 2 Wochen später. Aber ich weiß eines sicher... die nächsten 4 Wochen werden verdammt hart werden für mich. Und irgendwie hab ich Angst davor... vor zwei Tagen die kommen; einer im Juli... einer im August... es ist so ungewiss alles.

Nun bin ich erst mal froh morgen für ein Wochenende zu einem lieben Freund in die Nähe von Frankfurt zu fahren. Ich hoffe, da kann ich etwas abspannen und zur Ruhe kommen, die ich dringend brauche um Kraft zu sammeln.

Und vor allem eines muss ich mich zwingen... der Kleine soll davon nichts mitbekommen... nicht davon belastet werden....
6.7.06 18:11


Irgendwie enttäuscht...

...bin ich schon. Ich meine, wenn ich mitbekomme, dass bei jemanden, den ich eigentlich als Freund bezeichne Probleme auftauchen und der sogar ins Krankenhaus musste, da muss es doch drin sein sich zumindest mal kurz per SMS innerhalb von 4-5 Wochen zu melden oder sehe ich das so falsch? Vor allem wenn man eigentlich einen Besuch in dieser Zeit avisiert hatte... ich mein okay sicher kann immer mal was dazwischen kommen, aber nicht mal 5 Minuten um sich zumindest mal kurz per Anruf, SMS o.ä. zu melden müsste doch drin sein? Vor allem wenn man auf anderer Seite sieht wie andere Freunde sich am liebsten in die nächste Bahn setzen würden, um uns bisserl zu helfen oder ein Nachbar meinem Schatz hilft den Garten auszumisten und das Zeug wegzufahren, da ich ja eben nicht kann im Moment und liegen muss. Da komme ich wirklich ziemlich ins Grübeln um ehrlich zu sein...

Und wenn ich diesen Freund dann treffe im Chat und dieser dann noch fragt wie es denn mit dem Baby aussieht und es wär doch alles okay, aber im nächsten Satz sofort erzählt, dass man sich über diesen Blog hier auf dem laufenden hält, übertreiben meine Hormone dann wenn ich mich gelinde gesagt veräppelt vorkomme? Ich mein wenn ich weiß, dass eben nicht alles okay ist, sondern Komplikationen da sind, dann frage ich doch nicht noch so um im nächsten Moment zuzugeben dass man das ja eigentlich schon wüsste. Zum krönenden Abschluss verschwindet dieser Freund dann auch noch ohne jegliche Verabschiedung ohne, dass man noch auf dieses "Zugeben" reagieren könnte.

Ich weiß nicht... ich weiß ich bin derzeit empfindlicher geworden... aber das ist nichts dass ich mir unter einer Freundschaft vorstelle. Vor allem wenn diese Freundschaft schon seit Jahren besteht... aber gut... diese Person legt seine Prioritäten ja leider eh seit gut 2 Jahren anders und meldet sich so gut wie garnicht mehr - wenn dann sieht man sich mal im Chat kurz so alle Vierteljahr. Wie meinte mein Schatz gestern "manchmal trennen sich Wege eben" und so ungern ich das zugebe... ich befürchte er hat Recht ebenso wie jemand anderer, der mir sehr nahe steht und das seit eben diesen 2 Jahren immer wieder sagt und diese Freundschaft zu dieser Person abgehakt hat.
5.4.06 21:37


Wieder da...

...aber immer noch alles unverändert. Die Zeit im Krankenhaus hat nur gezeigt, dass ich eben keine Wehen habe (hätte mich auch gewundert da ich so garnichts gespürt habe) dank 3-maligen CTG am Tag. Die Verkürzung kommt alleine durch den Druck des Kleinen auf den Muttermund - er liegt einfach schon zu tief.

NA ja... eines hat unser Zwergerl allerdings perfektioniert in der Zeit: wie weiche ich dem CTG aus.Die ersten paar Mal gings noch wunderbar, dann jedoch kams immer wieder zu Aussetzern beim Abhören der Herztöne und die letzten zwei CTGs im Krankenhaus waren dann komplett ohne Herztöne, nachdem die Hebamme nach jeweils 20 Minuten versuchen entnervt aufgegeben hatte. Kaum hatte sie die Herztöne erwischt waren sie auch schon wieder weg. Der Kleine mags eindeutig garnicht abgehört zu werden

Ansonsten war das Krankenhaus für mich die reinste Folter - ich hing an einer Magnesiuminfusion und musste wenn ich auf Toilette wollte immer mit diesem Rollding da hin marschieren, dass nur mit basteln durch die Türen passte. Noch dazu mir ab dem zweiten Tag der ganze Arm weh tat, da das Magnesium die Venen total reizt. An schlafen war nicht zu denken, wenns 2 Stunden die Nacht war dann war es viel... kaum war ich zuhause ging alles wieder wunderbar.

An meine drei (!) Zimmerkolleginnen muss ich heut auch noch ab und an denken... eine hat Zwillinge am Donnerstag entbunden und wurde dann auf eine andere STation verlegt. Die hatte einen riesen Bauch - echt wahnsinn. Die andere war soweit wie ich, hatte aber ständig Blutungen und wohl auch Wehen. Schließlich wurde sie mitten in der Nacht in ein anderes Krankenhaus verlegt, da die da eher auf so frühe Würmchen eingestellt sind und jeden Moment mit einer Frühgeburt gerechnet werden musste. Die Dritte hatte es dann auch richtig schwer... in der 34. Woche aber ihre Kleine ist gerade mal so schwer wie es unser Würmchen in der 29. Woche schon war. Sie hinkt also total in der Entwicklung hinterher und das ist garkein gutes Zeichen. Die Vermutungen der Ärzte gehen von Infekt bis hin zum Chromosomenfehler.

Nun liege ich zuhause und hab hier weiter Bettruhe - liege also so gut wie nur noch um den Druck auf den Muttermund zu vermindern. Sonntag hab ich wieder Termin in der Praxis wo nachgesehen wird wies aussieht bei unserem Kleinen und seinen Anstalten die Welt zu früh sehen zu wollen. Ja Sonntag ist schon richtig... die Praxis hat auch Samstags und Sonntags offen - und Sonntags gibts halt keine Wartezeiten und Parkplätze vor der Türe damit ich nicht zu weit laufen muss. DAnn bin ich auch schon der 32. Woche und wie heißts so schön: jeder Tag im Bauch ist wichtig. Aber ich bin mal guter Dinge und rechne frühestens im April mit dem Kleinen - mein Schatz hat sich total auf den 10. Mai eingeschossen. Mit ner Geburt zum Termin bzw. ner Übertragung ist allerdings kaum zu rechnen.
14.3.06 17:23


Irgendwie...

...kommt mir alles noch so unwirklich vor. Haltet mich f?r verr?ckt oder sonst was, aber wenn mein Kleiner nicht gerade Party im Bauch veranstaltet kommt mir alles so "Normal" vor. Nicht als w?rde da gerade ein kleines Wunder in mir heranwachsen - ich kann mir kaum vorstellen in gut 14 Wochen Mama zu sein und einen kleinen Wurm im Arm zu halten. Nicht falsch verstehen ich freue mich riesig darauf aber irgendwie... na ja wie soll ichs ausdr?cken... kann ichs selbst kaum glauben.

Liegt das vielleicht daran, dass ich so lange warten musste, bis es endlich geklappt hat? Oder ist das vielleicht garnicht so ungew?hnlich? Mein Holder meinte gestern auch schon zu mir "irgendwie scheint es f?r mich realer zu sein als f?r dich". Da hat er wohl Recht - das kam ?brigens als ich vollkommen verdattert festgestellt habe, dass ab dem n?chten Termin schon der Zwei-Wochen-Rhythmus losgeht und wir auf dem Endspurt sind. Ob sich das im Mutterschutz dann ?ndert, wenn der eigentliche gewohnte Alltag, den ich ja immer noch habe sich dann radikal ?ndert?

Auf jeden Fall hab ich gestern wieder etwas abhaken k?nnen: ich habe meine Nachsorgehebamme. Sie wohnt im gleichen Ort und die Kita ihres Kindes ist nicht mal 2 Minuten Fu?weg von mir - na wenn das nicht passt Im April (sobald ich halt im Mutterschutz bin) machen wir einen Termin, um uns pers?nlich kennenzulernen und nicht nur am Telefon. Dort klang sie ?brigens supernett und machte einen sehr sympathischen und kompetenten Eindruck.

Mal sehen obs heute klappt, dass wir den Tag der offenen T?r einer der Kliniken hier im Umfeld ansehen k?nnen um mal einen Eindruck der Entbindungsstation zu erhalten. Wobei ich schon am Gr?beln bin - die Klinik ist diejenige, in der mein Vater vor 6 Jahren starb. Vielleicht ein besonderes Zeichen? Ich bringe dort mein Kind zur Welt, wo er sein Leben so fr?h lassen musste?
2.2.06 14:42


Der große Knall...

..der kam soweit ich das mitbekommen habe gestern. Ich hatte die ganze Zeit so ein doofes Gef?hl, aber h?tte nie gedacht, dass es so heftig kommt. Zudem ich dem was ich mitbekommen habe durchaus in einigen Belangen sehr kritisch gegen?ber stehe und nicht recht wei? was ich machen bzw. wie ich damit umgehen soll.

Es ist einfach Mist, wenn sich Menschen, die man gern hat in die Wolle bekommen und richtig b?se angehen. Ich wei? nicht mal ob ich alles geh?rt habe, dass passiert ist, aber was ich h?rte langt auch vollkommen. Zudem ich wage zu bezweifeln, dass diese "Front" die da wohl von mehreren Seiten auf eine enge Freundin zukommt bzw. auf sie geprallt ist gestern wirklich irgendeine ?nderung hervorrufen kann - zumindest eine ?nderung die man erreichen will. Irgendwie f?hl ich mich ziemlich zwischen den St?hlen... ja ich habe mehrfach versucht mal mit mehr und mal mit weniger deutlichen Worten auf die Entwicklungen hinzuweisen, aber leider kam es wohl nicht wirklich an und nun haben wir den Salat. Scherben... und zwar nicht wenige.

Ein Eintrag bei einer anderen Freundin im Blog heute (*M. anl?chel*) hat viel wahres in sich - man merkt, dass hier auch eigene Erfahrung spricht. Dennoch ist die Situation, soweit ich sie ?berblicken kann, extrem verfahren und verzwickt. Zudem anscheinend noch mehr brodelt nachdem nun die Welle losgetreten ist. Ich hoffe ich erwische heute eine bestimmte Person, die ich gestern nicht mehr wirklich gesehen habe und nur von anderen geh?rt/gesehen habe was passiert ist. Gedanken mach ich mir da schon um diese Person, schlie?lich steht sie mir ja auch nahe und ich ahne wie schlecht es ihr gehen muss nun.

Vor allem wei? ich nicht inwieweit ich mich da einmischen soll/kann/m?chte - irgendwie hab ich mich gestern Abend doch etwas aufgeregt und bin dann erst mal mit meinem Schatz eine Runde spazieren gegangen um an der frischen Luft wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Mal sehen wie das weitergeht *seufz**
18.1.06 09:29


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